Geschichte des Musikvereins

Vereinschronik

 

In den Weihnachtstagen 1965 wurde der Musikverein Goßmannsdorf in seiner jetzigen Form ins Leben gerufen.

 

Aber schon viel früher pflegte man die Musik in Goßmannsdorf. Alte, handgeschriebene Notenblätter und -hefte von Musikern aus Goßmannsdorf - das bisher älteste vom 6. November 1867 - beweisen es. Namen wie Johann Eller (1871, 1885), Andreas Steinmetz jun, (1871) und Josef Becht (1875) tauchen immer wieder auf. Ihr Repertoire reichte in bunter Mischung vom Walzer, Polka, Mazurka, Galopp, Schottisch bis hin zum Marsch und zur Polonaise.

 

Aus mündlicher Überlieferung wissen wir, Dass schon 1895 eine Dorfkapelle bestand, die unter der Leitung des ehemaligen Militärmusikers Andreas Steinmetz probte und musizierte. 7 Mann war die damalige Blaskapelle stark, die sowohl  kirchliche als auch weltliche Veranstaltungen verschönern half.

 

Ihr gehörten u.a. an: Georg Steinmetz, Johann Kirchner, Leopold Kirchner, Andreas Kirchner,  und Georg Arnold, welche bis zum Beginn des 1. Weltkrieges der Dorfkapelle treu blieben. Nach dem 1. Weltkrieg - 1919 - fanden sich wiederum einige musikbegabte junge Leute unter Leitung des Georg Arnold zusammen und bildeten eine neue Dorfkapelle, die neben der kirchlichen Musik hauptsächlich für Tanz und Unterhaltung sorgte. Schon in der damaligen Zeit war diese Kapelle über den Haßgau hinaus bekannt und beliebt. Dieser Kapelle gehörten u.a. an: Andreas Pfautsch, Johann Saam, Hans Becht, Wilhelm Arnold, Richard Henneberger, Leopold Kirchner, Gregor Hömer und Georg Berwind. Als im Jahre 1926 der 1. Trompeter Andreas Pfautsch nach Amerika auswanderte und etwa zur gleichen Zeit der Posaunist Richard Henneberger starb, war die kleine Kapelle so geschwächt, dass sie nur noch bei kirchlichen Anlässen spielte.

 

Auch der 2. Weltkrieg forderte neue Opfer aus den Reihen der Musikkameraden. So Albin Bühler, Gregor Bühler und Engelbert Link. Doch immer wieder fanden sich Idealisten, die die Dorfmusik in unserer Gemeinde entstehen ließen. Zu den alten Musikern kamen neue hinzu: Ludwig Müller, Hugo Bühler, Vinzenz Stühler, Hans Mäder, Ewald Becht, Hubert Saam, Edgar Saam, Artur Laubender. In den 50er Jahren bemühte sich insbesondere Vinzenz Stühler, ein Pionier unserer Dorfmusik, junge Leute für Musik zu begeistern. Er hatte auch Erfolg. Mit Elmar Dünninger, Lothar Geuppert, Theo Schüler, Manfred Henning, Anton Berwind und Bertram Berwind übte er mit viel Geduld und Ausdauer.

 

Im September 1965 konnte mit Willi Kraus ein Dirigent gewonnen werden, der bereit war, aus den bereits vorhandenen Musikern wieder einen geschlossenen Klangkörper zu machen. Ein Appell an die Jugend brachte das nötige Interesse und auf Initiative von Anton Berwind  wurde dann am 2. Weihnachtsfeiertag 1965  der Musikverein Goßmannsdorf durch 34 vorwiegend jugendlichen Gründungsmitglieder ins Leben gerufen.

Beim Kauf von 30 neuen Musikinstrumenten scheuten die Eltern der jugendlichen Musiker keine Kosten, wodurch dem Verein schnell auf die Beine geholfen werden konnte. als am 1. Januar 1966 die Jugendblaskapelle Mechenried im Saal Schwane ein Werbekonzert hielt, fand sie bei der Bevölkerung nicht nur großen Anklang, sondern weckte auch noch mehr Interesse für die neue hiesige Kapelle, wodurch die ersten Spenden in die Vereinskasse flossen.

 

Die Musikproben wurden gut besucht, so dass bald Fortschritte zu beobachten waren. Am Palmsonntag 1966 trat unsere Kapelle bei der Einführung von Hochw. Herrn Pfarrer Karl Glaser das ersten mal öffentlich auf.

 

Schon im Jahre 1967 wurden einige Musikfeste besucht. Als wir beim Bundesmusikfest in Volkach zum ersten mal am Wertungsspiel teilnahmen und einen beachtlichen 2. Rang erzielten, war die Freude und Begeisterung groß.

 

Große Freude und Begeisterung in den Reihen der Aktiven wie der gesamten Bevölkerung von Goßmannsdorf herrschte auch, als bekannt wurde, dass der Antrag des Musikvereins Goßmannsdorf zur Durchführung eines Bläsertreffens anlässlich des Tages der Blasmusik 1968 von der Leitung des Nordbayerischen Musikbundes genehmigt wurde.

 

Im Jahre 1968 traten dann noch für den Verein zwei entscheidende Wechsel ein: Vereinslokal wurde im September die Gastwirtschaft "Schwarzer Adler" mir dem Vereinswirt Josef Hömer; im September desselben Jahres konnte als neuer Dirigent Herr Alfred Seybold aus Reckendorf verpflichtet werden. Mit ihm kam der Dirigentenstab in erfahrene Hände. Entscheidende Weichen für die kommenden Jahre waren damit gestellt.

 

Viele erfolgreiche Auftritte in Goßmannsdorf, in der näheren und weiteren Umgebung machten den Verein bekannt,  seine aktiven Musiker beliebt. Respektvolle Anerkennung, Lob aber auch Kritik wechselten in bunter Folge.

 

Erwähnt sei zunächst die "Goßmannsdorfer Weihnacht", die 1970 zum ersten mal mit dem Gesangverein-Chorgemeinschaft Goßmannsdorf in der Adventszeit in der Pfarrkirche stattfand. 

 

Der Wettbewerb "Jugend musiziert" in Hofheim wurde im Jahr 1971 neben vielen Auftritten in nah und fern zu einem erfolgreichen Höhepunkt. Der Musikverein richtete erfolgreich das große Erntedankfest mit einem prächtigen Umzug und Festprogramm aus. 

 

Dann kristallisierte sich aus den Reihen der Aktiven eine "Volksmusikgruppe" heraus, der sich (im Laufe der Zeit)  der Musikkamerad Otto Scheuring mit wachsendem Erfolg annahm. Man besuchte eigene Lehrgänge und nahm sich besonders gerne eigener bodenständiger Musik an. Unterstützung brachten die "Loohnhardter Sänger und Musikanten" hierbei und ihre Freundschaft erwies sich als fruchtbringend. Immer mehr Volksmusik- und Volkstanzgruppen kamen hierher. Auch der Bayerische Rundfunk zeigte Interesse und machte Aufnahmen.

 

Im Jahre 1972 erhielten die Aktiven vom Verein eine original "Fränkische Tracht", ein schmuckes und zugleich traditionelles Kleid. Das Heimatfest des Musikvereins war neben vielen Auftritten der Höhepunkt.

 

Das Jahr 1973 mit seinen vielen Auftritten erlebt seine Krönung in der Teilnahme  an der Festwoche des TSV in Goßmannsdorf. Außerdem stellte die Gemeinde dem Verein die ehemalige Schulscheune als Probelokal zur Verfügung. Mit Fleiß, Eigeninitiative und selbstlosen Einsatz einiger Idealisten schafften sich die Musiker ihr eigenes Heim, das heute ein Schmuckstück in der Mitte des Dorfes ist. Es stellt einen Beweis fruchtbarer Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und dem Musikverein dar.

 

Die Freundschaftsbande zwischen Busenberg (Pfalz) und Goßmannsdorf werden 1974 mit 2 Treffen neu geknüpft. Außerdem umrahmt die Kapelle das Freundschaftstreffen mit der französischen Delegation des Districts du Tricastin und dem Landkreis Haßberge zur Gründung einer Partnerschaft in Hofheim und erntet dabei viel Beifall.

 

Das Jahr 1975 hatte neben vielen Auftritten wohl in dem Kreismusikfest des Nordbayerischen Musikbundes verbunden mit dem 10jährigen Jubiläum des Vereins  seinen absoluten Höhepunkt.

 

Bei der Neuwahl der Vorstandschaft 1976 wurde Anton Berwind in seinem Amt bestätigt. Dirigent Alfred Seybold gab mit Ablauf dieses Jahres sein Amt ab. Für ihn kam Alois Pschiebl aus Nürnberg, der auch die Ausbildung übernahm.

 

Ab Mai 1978 kam der Dirigentenstab in die Hände von Friedl Heusinger aus Mechenried. ein weiterer Erfolg konnte beim Bundesbezirksmusifest in Hofheim erzielt werden. Die Teilnahme am Wertungsspiel brachte einen 1. Rang mit Auszeichnung in der Mittelstufe.

 

Im Januar 1979 trat Anton Berwind als 1. Vorstand zurück. Nachfolger wurde Gottfried Hahm. Als Höhepunkt des Jahres 1980 darf das Heimatfest des Musikvereins bezeichnet werden. Lothar Geuppert und Ernst Schmied wurden vom NBMB für 25 Jahre aktive Musiktätigkeit geehrt, Leo Dünninger zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Das Jahr 1981 brachte die Neuwahl  der Vorstandschaft, ein Frühjahrskonzert zugunsten der Deutschen Krebshilfe und beim Bundesbezirksmusikfest in Zeil am Main beim Wertungsspiel einen 1. Rang in der Mittelstufe, obwohl die Kapelle  nicht in der vorgesehenen Besetzung antreten konnte.

 

Bereits ein Jahr später folgte ein 1. Rang mit Belobigung in der Oberstufe (Wertungsspiel beim Bundesbezirksmusikfest in Neubrunn). Ein beachtlicher Erfolg. Beim Ehrenabend des Heimatfestes konnten 14 verdiente Musiker durch den NBMB geehrt werden. Im Oktober 1982 übernahm Ernst Schmied die musikalische Leitung der Kapelle, der auch bereits seit 1977 die Volksmusikgruppe dirigiert. Das Musikerheim konnte in den Jahren 1981 - 1984 mit Unterstützung der Stadt Hofheim weiter zweckmäßig ausgestattet und verschönt werden. Renovierungsarbeiten außen und innen waren zur Erhaltung der Bausubstanz notwendig. 

 

1984 erwarben 4 Jungmusiker des Vereins an der Musikakademie Hammelburg das Leistungsabzeichen in Bronze. Franz Schweinfest stiftete dem Musikverein eine Bildtafel aus Eichenholz. Ein vom 2. Vorstand Michael Wüchner organisierter Ausflug in den Frankenwald zur Teilnahme an einer Floßfahrt auf der wilden Rodach war ein voller Erfolg. Trotz der intensiven Wasserduschen waren alle Mitfahrer hellauf begeistert. Nach Kleiderwechsel im Flößerhaus ging es gut gelaunt zur Einkehr. 

 

Das Jahr 1985 stand neben zahlreichen Auftritten im Zeichen des Kreismusikfestes des NBMB verbunden mit dem 20jährigen Bestehen des Musikvereins und 115 Jahre Blasmusik in Goßmannsdorf. Bei diesem Fest wurde dem Verein die große goldene Medaille am weiß-blauen Band verliehen.

 

Bei der Generalversammlung  im Januar 1986 wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. Michael Wüchner wurde 1. Vorstand. Im gleichen Jahr wurde beim Wertungsspiel in Bad Königshofen in der Oberstufe ein 1. Rang erzielt. Eine große Werbeaktion brachte dem Verein 23 Musikschüler.

 

Der Musikverein spielte im Sommer 1986 bei der deutsch-französischen Freundschaft des Bezirks Unterfranken mit dem Departement Calvados in der Normandie, dabei wurde auch der große Zapfenstreich auf dem Soldatenfriedhof La Campe gespielt. Auch beim Gegenbesuch der französischen Gäste 1987 in der Würzburger Residenz durfte der Musikverein die musikalische Begrüßung übernehmen.

 

Ab 1. Februar 1988 wurde Willi Bock neuer Dirigent. Dank einer weiteren großzügigen Unterstützung der Stadt Hofheim und vielen freiwilligen Helferstunden konnten neue sanitäre Anlagen am Musikerheim angebaut werden. 3 Musiker erwarben das Leistungsabzeichen in Bronze. Hans Ullrich übernimmt die Leitung der Goßmannsdorfer Volksmusik.

 

Das Kreismusikfest des Nordbayerischen Musikbundes wurde im Jubiläumsjahr 1990 der Höhepunkt im Vereinsleben. Beim Festkommers im Gasthaus Hömer wurde Gründungsvorstand Anton Berwind zum Ehrenvorstand und Freund und Gönner des Vereins Berthold Ullrich zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Ein vom Musikverein organisierter Ausflug mit einem vollbesetzten Bus nach Vierzehnheiligen fand im September 1991 statt. Die heilige Messe in der Basilika durfte die Blaskapelle musikalisch umrahmen. Anschließend wurde das gemeinsame Mittagessen im Gasthaus Goldener Stern eingenommen.

 

Als erste Musiker des Musikvereins erhielten Christian Ullrich 1990 und Bianca Rauschert 1992 vom NBMB das Leistungsabzeichen D3 in Gold. Ebenso 1992 formierten sich ehemalige Musiker um Ehrenvorstand Anton Berwind zu einer aktiven Seniorenkapelle.

 

Im Januar 1993 kam es dann zum nächsten Vorstandswechsel. Hans Ullrich wurde 1. Vorsitzender.

 

Sein Engagement in der Pflege der fränkischen Volksmusik stellte der Musikverein 1994 durch die Veranstaltung eines großen Sänger- und Musikantentreffens im Saal der Gaststätte Hömer unter Beweis.

 

Im Jahr 1995 wurde das 30jährige Vereinsjubiläum begangen. Am Ehrenabend wurden Martin Klopf und Lothar Geuppert zu Ehrenmitglieder ernannt. Der NBMB verlieh Theo Berwind, Michael Wüchner und Hans Ullrich die Ehrennadel in Gold. Die neue fränkische Tracht wurde vorgestellt.  Im Rahmen des Jubiläumsjahres fand im Pfarrhof zusammen mit der Chorgemeinschaft ein Konzert statt, das großen Anklang fand.

 

1996 verstarb überraschend Ehrenmitglied und Kassier des Musikvereins Martin Klopf. 

Eine besondere Ehrung erhielt die Volksmusikgruppe des Musikvereins  1996 bei einem Festakt im Kloster Banz mit der Verleihung des Kulturpreises der Hans-Seidel-Stiftung für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Bayerischen Volksmusik. 

Sieben Jungmusiker des Vereins erwarben das Leistungsabzeichen D1 in Bronze des NBMB. Drei Musiker erhielten das Leistungsabzeichen D2 in Silber und Patrick Wüchner erreichte das Leistungsabzeichen D3 in Gold.

Bei der zwingend notwendigen Renovierung der Außenfassade am Musikerheim bekam der Verein wieder umfangreiche Unterstützung von der Firma Berthold und Lothar Ullrich und weiteren unermüdlichen Helfern wie Gottfried und Walter Hahm, Edmund Dünninger und Hugo Walter.

Die Firma Koch & Lenhardt spendete dem Musikverein ein in Stein gehauenes Vereinswappen, das den Eingang des Musikerheims ziert.

 

Wiederum wechselte die Vorstandschaft. In der Generalversammlung 1997 gab Hans Ullrich den ersten Vorsitz an Reinhard Dünninger ab.

 

1998 legte sich sich der Musikverein ein eigenes Festzelt zu, das vor allem am jährlichen Heimatfest genutzt wird.

 

Große Ratlosigkeit herrscht Ende Oktober 2000, nachdem sich für die Anfang 2001 anstehenden Neuwahlen keine Kandidaten fanden. Eine Krisensitzung, zu der auch Ehrenvorstand  Anton Berwind und die ehemaligen Vorstände Michael Wüchner und Hans Ullrich geladen waren, wurde einberufen. In der Generalversammlung 2001 konnte doch wieder eine Vorstandschaft mit dem ersten Vorsitzenden Franz Laubender gebildet werden.

 

Die Stadt Hofheim hat 2001 die in der Alten Schule befindlichen Räumlichkeiten der ehemaligen Sparkasse dem Musikverein als Sitzungs- und Probenraum zur Verfügung gestellt.

Ein erheblicher Arbeitseinsatz war erforderlich, um die Verbreiterung der Straße am Musikerheim und die Neugestaltung der Kellerbar noch vor dem Heimatfest im August abschließen zu können. Dankenswerter Weise unterstütze Bürgermeister Hubert Eiring die Straßenbaumaßnahme mit kostenlosem Material und mit der Durchführung der Teerarbeiten des Stadtbauhofes. 

Zur Intensivierung der Nachwuchsarbeit ist im Kindergarten Goßmannsdorf ab 2001 die Musikalische Früherziehung aufgenommen worden. Auch der Flötenunterricht wurde verstärkt wieder aufgenommen. Neben der vom Musikverein angebotenen Ausbildung konnten Gitarrenkurse mit ca. zehn Teilnehmern an einen externen Ausbilder vermittelt werden.

 

Der Nordbayerische Musikbund ehrte in der Generalversammlung 2002 Christa Walter, Helga Greb und Reinhard Dünninger für 30 Jahre und Lothar Geuppert, Michael Wüchner und Hans Ullrich für 40 Jahre aktive Musiktätigkeit.

 

Mit dem Ziel der Präsentation des musikalischen Nachwuchses wurde 2002 die jährlich folgende Veranstaltung "Wir machen Musik" eingeführt, an der die Kinder aus der Musikalischen Früherziehung, eine Flötengruppe, die Blasmusikschüler und die Gitarrengruppe teilnahmen. Ins Leben gerufen wurde auch der "Tag der offenen Tür", der jährlich am Kirchweihsonntag zur Nachwuchswerbung stattfindet.

Attraktive Auftritte gab es 2002 für die Seniorenkapelle, für die Volksmusikgruppe und für das Blasorchester bei der Veranstaltung "Mit Tuten und Blasen" des Vereins Kultur e.V. im Rügheimer Schüttbau.

 

Bei der Generalversammlung 2003 wurde Michael Hömer zum Vereinskassier gewählt; er löste Josef Müller ab. Vom Nordbayerischen Musikbund wurden Willi Bock für 15 Jahre Dirigententätigkeit, Franz Laubender für 30 Jahre und Anton Berwind für 40 Jahre aktive Musiktätigkeit geehrt. In einer Satzungsänderung wurde festgelegt, dass bei einer Auflösung des Musikvereins das Vereinsvermögen an den Goßmannsdorfer Kindergarten übergeht.  2003 feierte die Seniorenkapelle ihr 10jähriges Bestehen.

 

Am Faschingssamstag 2004 fand der traditionelle Lumpenball das erste Mal im Sportheim in Kooperation mit dem TSV-Goßmannsdorf statt. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die MVG-Band, der TSV stellte die Räumlichkeiten und sorgte für die Bewirtung.

Im Oktober 2004 sind die zweite Vorsitzende Christa Walter und der Dirigent Willi Bock von ihren Ämtern zurückgetreten. Manfred Rosatti das Dirigentenamt übernommen.

 

Bei der Generalversammlung im Januar 2005 wurde Werner Hofmann zum zweiten Vorsitzenden gewählt.

 

Am Fest- und Ehrenabend zum 40-jährigen Vereinsjubiläum im März 2005 wurden vom Nordbayerischen Musikbund Werner Laubender für eine 30-jährige, Theo Berwind für eine 40-jährige und Lothar Geuppert für eine 50-jährige aktive Musiktätigkeit ausgezeichnet. 

Vor einem begeisterten Publikum bot der Musikverein unter der Leitung von Manfred Rosatti ein hervorragendes musikalisches Programm, bei der alle Musikgruppen, von der Musikalischen Früherziehung bis zur Seniorenkapelle, ihr Können unter Beweis stellten.

Schriftführer Michael Wüchner und Patrick Wüchner führten die Gäste mit einer unterhaltsamen Tonbildschau durch die Geschichte des Musikvereins.
 

Die Jubiläumsveranstaltungen 2005 wurden im April mit dem Jugendevent „Rock im Heim“ fortgesetzt. Die Rockband TEXOR, die im Wesentlichen aus Musiker des Vereins bestand, und weitere Gruppen sorgten für eine ausgezeichnete Stimmung. 

Im Juni folgte zusammen mit der Chorgemeinschaft eine Serenade im Pfarrhof und auch das viertägige Heimatfest im August stand ganz im Zeichen des 40jährigen Jubiläums. Erstmals trat die südmährische Blasmusik Šestka Konečný auf, die mit ihrem erstklassigen Auftritt das Publikum begeisterte. 

Zur Vorbereitung des Jubiläumskonzertes besuchten uns die Musiker die Niederndorfer Musikfreunde zu einem Probenwochenende. Dieses am zweiten Weihnachtsfeiertag vortrefflich dargebotene Konzert bildete den Abschluss des Jubiläumsjahres.

 

Im Jahr 2006 konnten im Rahmen der Generalversammlung 20 Personen für ihre 40jährige Mitgliedschaft geehrt werden. Seit mehreren Jahren wurde wieder einmal ein mehrtägiger Vereinsausflug, diesmal nach Berlin, durchgeführt. Die Veranstaltung Rock im Heim im Mai und das Heimatfest im August mit wiederholtem Auftritt der Blasmusik Šestka Konečný waren sehr erfolgreich.

 

Die Neuwahlen 2007 ergaben keine wesentlichen Änderungen in der Besetzung der Vorstandschaft. Franz Laubender und Werner Hofmann wurden in ihren Ämtern als 1. und 2. Vorsitzender bestätigt.

 

2008 verstarb der ehemalige Vorstand Gottfried Hahm. In der Jahresversammlung 2008 ehrte der Nordbayerischen Musikbund für 40 Jahre aktives Musizieren Helga Greb, für jeweils 30 Jahre aktives Musizieren Daniela Mücke und Dieter Frießlich. Der 2. Vorstand Werner Hofmann beendete seine aktive Tätigkeit in der Musikkapelle. 

 

Die Generalversammlung 2009 stand ganz im Zeichen der Vorstands-Neuwahlen. Die gesamte Vorstandschaft trat zurück und musste deshalb neu gewählt werden. Reinhard Dünninger wurde erneut 1 Vorstand, Oswald Bock 2. Vorstand, Dr. Matthias Lorenz Schriftführer und, Catherina Schuhmann Kassiererin. 

Für 40 Jahre passive Mitgliedschaft wurden der ehemalige Schriftführer Siegfried Heilmann, Oswald Bock, Helga Greb, Christa Walter und Dionys Ott geehrt.

Wenige Monate nach der Neuwahl musste Dr. Matthias Lorenz aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten. Dirk Schuhmann übernahm kommissarisch die Funktion des Schriftführers.

 

Die unter der Leitung von Christian Hömer fungierende MVG-Band wurde eigenständig und trat nicht mehr als Bestandteil des Musikvereins auf. Die vom Musikverein finanzierten Anlagenteile mussten zurück gegeben bzw. abgelöst werden, was zu Diskussionen führte. 

 

In der Generalversammlung 2011 standen wieder Neuwahlen an: 2. Vorstand Oswald Bock trat nicht mehr an, Peter Müller übernahm diese Position. Der bisher kommissarische Schriftführer Dirk Schuhmann erhielt per Wahl die vollständige Amtswürde.

Die ehemaligen Vorstände Michael Wüchner und Hans Ullrich wurden auf Grund ihrer Verdienste um den Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 

Gründungs- und Ehrenvorstand Anton Berwind ist am 27. November 2012 verstorben. 

 

In der Generalversammlung 2013 wurde 1. Vorstand Reinhard Dünninger erneute im Amt bestätigt,. Neu dazu kamen 2. Vorstand Joachim Glaser, Kassier Gerhard Müller und Schriftführerin Corinna Kohl.

Geehrt wurden Reinhard Dünninger und Manfred Rosatti für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft,  Franz Laubender  für 35 Jahre aktive und Sandra Löther für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft.

Die Seniorenkapelle feierte ihr 20 jähriges Bestehen im  Musikerheim. 
 

2014 hat die Vorstandschaft den Kauf eines Imbisswagens für 5.500,00 € zugestimmt. Nach einigen Anpassungs- und Verbesserungsarbeiten soll dieser Wagen am Heimatfest zum Einsatz kommen und auch gegen eine Gebühr an die anderen Vereine verliehen werden.

Am 4. Advent fand in der Pfarrkirche ein Weihnachtskonzert statt, das eine gute Resonanz erfuhr. Anschließend gab es Glühwein und Wiener-Würstchen im Musikerheim . Die obligatorische und unterhaltsame Winterwanderung zur Gastwirtschaft Schäfer wurde wiederholt.   

 

Das Jugendamt Haßberge fordert nun von allen Vorstandsmitgliedern und Ausbildern, die im Verein Jugendarbeit leisten, ein erweitertes Führungszeugnis. Der Amtsschimmel wiehert wieder mal laut.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

(Die Chronik wird derzeit weiter ergänzt)

 

Bearbeitung: 

Siegfried Heilmann 1965 - 1986

Gerhard Deuerling 1986 - 1991 

Michael Wüchner  1991 -