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Stimmen zur Goßmannsdorfer Weihnacht anläßlich des 40jährigen Jubiläum

 

 

 

 

Franz Josef Schramm, Landesverein für Heimatpflege München e. V.


 

„Der große und nunmehr über 40 Jahre andauernde Erfolg der Goßmannsdorfer Weihnacht beruht wohl auf dem Konzept einer sehr guten Mischung aus örtlichen und überregional wir­kenden Gruppen. Dadurch entsteht zum einen eine feste Verortung im Jahresablauf der Gemeinde, darüber hinaus aber eine Wirkung weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus. Diese überregionale Bedeutung zeigt sich auch darin, dass seit Anbeginn der Bayerische Lan­desverein für Heimatpflege als Mitveranstalter agiert und diese Veranstaltung unterstützt.

Man kann sagen, dass der Begriff „Fränkische Weihnacht“ bzw. hier ‚Goßmannsdorfer Weihnacht‘ heute genau als Synonym steht für ein Innehalten mit traditioneller Musik in ei­ner hektisch und laut gewordenen vorweihnachtlichen Zeit.“

 

 

 

 

Johann Böhm, Landtagspräsident Landtagspräsident a. D., 


1. Vorsitzender des Landesvereins für Heimatpflege München e. V. 

 

und Schirmherr der 40. Goßmannsdorfer Weihnacht


 

Die Goßmannsdorfer Weihnacht ist ein Markenzeichen, ein Aushängeschild der ‚fränkischen Weihnacht‘, die sich erst einen richtigen Platz neben der alpenländischen oder der bayerischen Weihnacht erringen musste. Diesen Platz hat sie sich wirklich gesichert“.

Es waren immer schon die ganz einfachen Leute, die sich von der Geburt im Stall von Bethlehem angesprochen fühlen. Sie sahen darin oft ihre eigene Situation widerge­spiegelt. Und gerade in Gebieten, in den die Landschaft karg, die Lebensverhältnisse einfach, der Wohlstand nur ansatzweise vorhanden war, fand das weihnachtliche Geschehen großen Widerhall. Dort fühlten die Leute in besonderem Maße mit der heiligen Familie. Sie nahmen Anteil am Schicksal von Menschen, die Menschen wie du und ich waren. Es ist kein Wunder, dass in der herben, kargen Rhön oder in den Haßbergen die Verbundenheit mit den Betroffenen im Stall auf dem nächtlichen Feld groß war. Der Nährboden dafür, dass sich hier eine reiche Krippen-Schnitzkunst, aber auch Musikkultur entfaltete, war gut.“

Wen verwundert es also, dass sich viel Musik um das Weihnachtsgeschehen rankt? Solche Musik aufzuführen, entspricht einem wirklichen Bedürfnis. Die Goßmannsdor­fer Weihnacht würde – wenn sie nicht stattfände - eine große Lücke hinterlassen.

Liebe Musikerinnen und Musiker,

die Goßmannsdorfer Weihnacht verdient, dass ihr euch in deren Dienst stellt.“


 

 

 

Georg Götz, Präsident des Mainfrankenkreises – Würzburg.


 

Eine Besonderheit , so kann man es von dieser Veranstaltung behaupten. Es war eine Zeit da noch die Wenigsten daran dachten, den Weihnachtsgedanken in dieser Form unters Volk zu tragen. Und wie ein roter Faden zieht sich von der Gründung bis zum heutigen Tag das Ge­schehen der Heiligen Zeit in dieser Gemeinde, in Goßmannsdorf, an den Haßbergen fort.

Der Kontakt des Mainfrankenkreises Würzburg zu Goßmannsdorf besteht seit nun 33 Jahren. Die vielen Auftritte der Goßmannsdorfer bei der Veranstaltung „ Würzburger Kostbarkeiten“ sind unvergessen, ob es die Beiträge der Hofheimer Sänger, die Goßmannsdorfer Alphornblä­ser oder das Krippengeschehen durch die Goßmannsdorfer Hirten waren, es war immer ein besonderer Hörgenuss.

 

 

 

 

Weihbischof em. Helmut Bauer


 

Hier geschieht Weihnachten“ das war seine Grundaussage.

Im Weiteren verglich er die Goßmannsdorfer Weihnacht mit einem Konzert in der Sixtini­schen Kapelle und erklärte dieses Konzert in seiner dörflichen Schlichtheit als ebenso beein­druckend.